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Der Kongressbereich wird für die Zukunft saniert

Nach 27 Jahren Dauerbetrieb wird das Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle Stuttgart eine umfassende Sanierung durchführen. Ziel ist, den Brandschutz zu verbessern und die Bühnen- und Veranstaltungstechnik sowie die Gebäudeleit- und Netzwerktechnik zu modernisieren. Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen wird sich die Liederhalle für zukünftige Anforderungen neu aufstellen und dabei ein nachhaltiges Nutzungskonzept verfolgen. Der Sanierungs- beginn ist ab Juli 2019 geplant. Das Haus soll im September 2020 wiedereröffnet werden.

»Das 1991 durch den Anbau des Kongressbereiches zum Kultur- und Kongresszentrum erweiterte Konzerthaus Liederhalle war damals nicht für die Nutzung ausgelegt, die heutige Kongresse erfordern«, sagt Norbert Hartmann, der Leiter der Liederhalle. »Für uns ist es daher wichtig, unser Haus nachhaltig auf die Anforderungen der aktuellen, aber auch der zukünftigen Kongresslandschaft auszurichten und dabei alle technischen Möglichkeiten einzubeziehen.« Der Kongressbereich des Kultur- und Kongresszentrums Liederhalle wird daher für 24 Millionen Euro umfassend saniert.

Ausschlaggebend für die Sanierung war die Erneuerung des Brandschutzes, bedingt durch eine Nutzungsveränderung: Die großzügigen Foyers vor den Sälen dienten früher ausschließlich zur Abgabe der Garderobe oder für die Bewirtung der Gäste. »Das Foyer hat sich in der Zwischenzeit zur Veranstaltungsfläche weiterentwickelt. Für diesen >neuen< Veranstaltungsraum gibt es genaue Richtlinien zur Sicherung der Fluchtwege bei Gefahrensituationen«, führt Hartmann aus. Daher wurde es notwendig, den Brandschutz, der nicht mehr den aktuellen Standards entspricht, zu verbessern – und das Haus mit neuester Brandmeldetechnik auszustatten. »Für uns stand jedoch fest: Wenn wir schon wegen des Brandschutzes in das Gebäude eingreifen müssen, dann sollten wir uns fragen, an welchen Stellen noch zeitgemäßer Sanierungsbedarf besteht«, sagt Hartmann und ergänzt: »Das macht die Sanierungsmaßnahmen mit Blick auf die Zukunft notwendig«.

Die Liederhalle setzt ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit: »Weil wir mit den Sanierungsmaßnahmen an die Zukunft denken, werden wir zudem nachhaltige Lösungen umsetzen, die für den technischen und wirtschaftlichen Betrieb der Liederhalle relevant sind«, sagt Hartmann. Ziel ist es daher auch, die Bühnen- und Veranstaltungstechnik sowie die Gebäudeleit- und Netzwerktechnik zu modernisieren. Das Haus soll durch effiziente Energienutzung mit moderner Technik in den Bereichen Beleuchtung, Heizung und Klima nachhaltiger werden.

Im Fokus steht auch der Ausbau der Netzwerktechnik. »Die Entwicklung für den Kongress der Zukunft geht in Richtung hybride Kongresse. Die Teilnehmer werden zukünftig vermehrt über mobile Endgeräte am Geschehen teilhaben«, so Hartmann. Man werde sich weiterhin Face-to-Face treffen, aber auch vermehrt die modernen Medien nutzen. Für Hartmann steht fest: »Wir werden im Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle die Voraussetzungen für eine umfangreiche Datenverwaltung und ein sicheres Datenmanagement schaffen. Damit ist unser Haus dann gut für die Zukunft aufgestellt.«

Die geplanten Sanierungsmaßnahmen betreffen allerdings nur den Kongressbereich. Da die Maßnahmen nicht bei laufendem Betrieb durchgeführt werden können, werden der Hegel-Saal, der Schiller-Saal und die Tagungsräume ab Juli 2019 geschlossen. Der Veranstaltungsbetrieb im Beethoven-, Mozart-, und Silcher-Saal wird durchgehend aufrechterhalten.

Sanierung der Tiefgarage Liederhalle/Bosch-Areal

Die Sanierungsmaßnahmen an der Tiefgarage Liederhalle/Bosch-Areal haben am 8. Juli 2019 begonnen und werden voraussichtlich ein Jahr andauern.

Während der Sanierungsarbeiten wird die rechte Einfahrt der Tiefgarage Liederhalle/Bosch-Areal komplett geschlossen bleiben. Anstatt der üblichen 632 Stellplätze stehen in diesem Jahr lediglich 350 Stellplätze zur Verfügung. Die Zufahrt erfolgt weiterhin über die Breitscheidstraße. Bitte nutzen Sie die linke Einfahrt um in das 1. Untergeschoss zu gelangen. Am Ende der Rampe müssen Sie links abbiegen, um in den Parkbereich des Bosch-Areal zu gelangen. Die Ausfahrt aus der Tiefgarage erfolgt ausschließlich über die Ausfahrt Seidenstraße. Entsprechende Hinweistafeln weisen auf die neue Verkehrsführung innerhalb der Tiefgarage hin.

Im Parkbereich des Bosch-Areal befinden sich ausreichend Behindertenparkplätze auf allen Ebenen. Diese Behindertenparkplätze sind entsprechend ausgeschildert und haben einen direkten Zugang zu den Aufzügen, die im Erdgeschoß des Bosch-Areal enden.Von dort aus gelangen Sie ebenerdig über den Robert-Bosch-Platz in die Konzertsäle.

Die Tiefgarage Holzgartenstraße bleibt während der Sanierungsarbeiten weiterhin geöffnet und kann uneingeschränkt genutzt werden. Der Ausgang aus der Tiefgarage Holzgartenstraße ins Freie ist möglich, da dieser außerhalb der Baustelle liegt. Bitte nutzen Sie den Fußweg in Richtung Max-Kade-Haus um danach rechts in Richtung der Konzertsäle abzubiegen.

Personen mit eingeschränkter Mobilität / Rollstuhlfahrer können in der Tiefgarage Holzgartenstraße nicht parken, da es keinen barrierefreien Zugang zum Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle gibt.

Da in beiden Tiefgaragen bei Veranstaltungsende ggf. mit längeren Wartezeiten zu rechnen sein wird, empfehlen wir Ihnen den öffentlichen Personennahverkehr  zu nutzen oder auf umliegende Parkhäuser auszuweichen!

Für Fragen rund um die Sanierungsmaßnahmen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.